01Anfragen haben keinen Besitzer
Beispiel: Eine Anfrage von der Website erreicht eine gemeinsam genutzte E-Mail-Adresse, und alle gehen davon aus, dass sich jemand anderes darum kümmert.
Folge: Der Kunde wartet geduldig, bis der erste Mitarbeiter verfügbar ist und seine Anfrage bearbeitet.
So geht's: Jeder Anfrage wird ein zuständiger Verkäufer zugewiesen und eine Frist für die erste Antwort festgelegt.
02Die Nachbereitung wird vergessen
Beispiel: Nach dem Absenden des Angebots wird niemand den Kunden daran erinnern; der Vorgang hängt allein vom Gedächtnis des Händlers ab.
Folge: Gute Gelegenheiten verpuffen. Nicht etwa, weil der Kunde kein Interesse hatte, sondern weil sich niemand zurückgemeldet hat.
So geht's: Nach jedem Angebot wird eine Aufgabe mit dem Datum des nächsten Kontakts erstellt, die sowohl für den Verkäufer als auch für den Manager sichtbar ist.
03Die Informationen sind verstreut.
Beispiel: Der Kontakt ist auf dem Telefon gespeichert, die Vereinbarung in der E-Mail, das Angebot in der Tabellenkalkulation und die Besprechungsnotizen im Notizbuch.
Folge: Vor jedem Kundengespräch sucht man nach Belegen, weiß aber trotzdem nicht, ob man alles hat.
So geht's: Sie haben alle Ihre aktuellen Kundendaten an einem Ort, in einem System.
04Die Daten werden manuell transkribiert.
Beispiel: Die Daten aus dem Formular werden in die Tabelle kopiert, von der Tabelle in das Angebot und vom Angebot in die Rechnung.
Folge: Sie verschwenden Zeit und die Fehlerquote steigt: falscher Name, doppelter Eintrag, Tippfehler in der Ausweisnummer.
So geht's: Verbinden Sie Formulare, CRM-Systeme und andere Tools, damit Daten automatisch und sicher übertragen werden.
05Das Management hat keinen Einblick in den Status der Filialen.
Beispiel: Die Antwort auf die Frage „Wie viele offene Stellen haben wir und in welcher Phase befinden sie sich?“ erhalten Sie erst, nachdem wir Daten vom gesamten Team erhoben haben.
Folge: Planung, Prognosen und Prioritäten basieren auf Schätzungen.
So geht's: Identifizieren Sie einige klare Phasen des Geschäfts und lassen Sie das Team diese direkt im System aktualisieren.
06Kommunikation folgt nicht der Geschichte
Beispiel: Der Kunde erhält eine Frage, die er bereits einmal beantwortet hat, oder ein Angebot, das er bereits erhalten hat.
Folge: Sie wirken unprofessionell und der Kunde gewinnt den Eindruck, dass er Ihnen nicht wichtig ist. Es besteht die Gefahr, dass er abspringt.
So geht's: Vor jedem Kontakt öffnet das Team den Verlauf und setzt die Kommunikation genau dort fort, wo sie unterbrochen wurde.
07Der Weggang eines Kollegen bedeutet einen Verlust des Kontextes.
Beispiel: Der Händler verlässt seinen Betrieb oder ist für längere Zeit abwesend, und seine Kunden bleiben ohne Service, weil niemand sonst die richtigen Informationen hat.
Folge: Im Kontext gehen die Beziehung und manchmal auch der Kunde verloren.
So geht's: Die Kundenhistorie gehört dem Unternehmen. Der zuständige Mitarbeiter sollte über alle notwendigen Informationen verfügen, um den Kunden optimal betreuen zu können.